Ober-Ramstadt

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Fast weg... der Laubfrosch!

Nur mit Ihrer Hilfe bleibt er hier

 

 

Kormoran
Vogel des Jahres
2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen bei der NABU Gruppe Ober-Ramstadt e.V.

 
 

Der für Sonntag  geplante Arbeitseinsatz fällt aus!

 
 

Vogelschutz

Brütender Hausrotschwanz

Ein Hausrotschwanz hat sich eine Anschlussöffnung für einen Kamin für sein Brutgeschäft ausgesucht.  

Den Hausrotschwanz erkennt man an seinem ziegelroten Schwanz und er hält sich gerne in der Nähe von menschlichen Behausungen auf. Dies hat aber nichts mit besonderer „Menschenfreundlichkeit“ zu tun. Sondern der Hausrotschwanz ist von Natur aus ein Felsenbewohner und Hauswände sind für ihn Felsen, die seinem natürlichen Lebensraum entsprechen. Oft kehrt er schon Ende März zurück und baut dann sein Nest aus Zweigen, Wurzeln, Halmen usw., das er meistens noch mit Federn und Haaren auspolstert. Die Nester befinden sich oft in Mauerlöchern, Dachrinnen, Fenstersimsen oder wie hier in dem Kaminanschluss eines Neubaues in Ober-Ramstadt.

Das Weibchen legt zwischen drei und sechs weißliche Eier, die über einen Zeitraum von 14 bis 16 Tagen von ihr alleine ausgebrütet werden. Die frisch geschlüpften Küken sind nackt und blind. Sie entwickeln aber bereits von Anfang an einen gewaltigen Appetit. Die Nestlingszeit beträgt 16 bis 18 Tage. Während dieser Zeit werden die Nestlinge von beiden Elternteilen mit Nahrung in Form von Insekten versorgt.

Die Umgebung von Häusern und Ställen sind seine bevorzugten Jagdgründe, hier findet er genügend Insekten, die er im Flug fängt und an seine Jungen verfüttert. In den meisten Verbreitungsgebieten kann es zu zwei Bruten in einer Saison kommen. Der Hausrotschwanz kann ein Alter von acht bis zehn Jahren erreichen. Im Oktober ziehen die Hausrotschwänze in ihre Winterquartiere im Mittelmeerraum. Nur wenige Exemplare aus West- und Südeuropa sind Standvögel. Mit voranschreitender Klimaerwärmung kann sich das aber auch schnell ändern.
Haus- und Gartenbesitzer sollten jetzt immer noch vorsichtig sein bei der Heckenpflege, es könnten noch Vogelnester mit der "Zweitbrut" vorhanden sein.

 

 

 

 


Gartenrotschwanz
Vogel des Jahres
2011

 

 

 

 


In diesem Jahr wurden1019 Erdkröten auf der Hinwanderung an dem Schutzzaun eingesammelt und geschützt.

 

 

 

In diesem Jahr konnte die NABU Gruppe erstmals den schon traditionellen "Krötenkaffe" an der neuen Naturschutzhütte veranstalten. In der ehemaligen Trafostation, die die NABU Gruppe 2010 gekauft hat, werden die Materialien für den Vogel- und Amphibienschutz gelagert.

 
 

 


 
 

Termine 2011

 
 
Arbeitseinsatz: Herkulesstauden roden           Roßberg      (Arbeitshandschuhe erforderlich)

Sonntag, den
19.06.2011
9:00 Uhr

 
Arbeitseinsatz: Herkulesstauden roden           Roßberg      (Arbeitshandschuhe erforderlich)

Sonntag, den
17.07.2011
9:00 Uhr

 
Obstbaumschnittkurs                          Obstbaumwiese an de Waldmühle (B 426)

Samstag, den
20.08.2011
10:00 Uhr

 
Arbeitseinsatz: Herkulesstauden roden           Roßberg      (Arbeitshandschuhe erforderlich)

Sonntag, den
21.08.2011
9:00 Uhr

 
Naturkundliche Wanderung                            Parkplatz am Naturfreundehaus
ins Busental

Sonntag, den
18.09.2011
9:00 Uhr

 

 
 
 
 

 
 

Winterfütterung am Vogelherd

 
 

Unerlaubter Eingriff in ein Feuchtbiotop!

In einem Feuchtbiotop östlich von Ober-Ramstadt wurde der Schilfbestand, der ganzjährig geschützt ist, erheblich zerstört. Wie auf dem Foto zu sehen ist erfolgte der Eingriff offensichtlich mit schwerem Gerät wobei der Schilfbestand großflächig zerstört wurde. Der NABU Ober-Ramstadt hat den Vorfall an die Untere Naturschutzbehörde in Darmstadt gemeldet, die den Schaden bereits aufgenommen hat.

 


 
 

16.08.2010

Fledermausfest (Batnight) in Ober-Ramstadt

Spiel, Spaß und Informationen gab es beim Fledermausfest in der Hammermühle

Ober-Ramstadt: Zum 14. Mal schon feierten der NABU Kreisverband Darmstadt und der Fledermausschutz Südhessen das europäische Fledermausfest. In diesem Jahr hatte die NABU Gruppe Ober-Ramstadt die Fledermausschützer ins Zentrum der Hammermühle nach Ober-Ramstadt eingeladen. Hier trafen sich bereits am Samstagnachmittag viele Fans der geheimnisvollen Flattertiere zu einem fröhlichen und erlebnisreichen Fest für die ganze Familie.

Bürgermeister Werner Schuchmann, Schirmherr der Veranstaltung, begrüßte Kinder und Eltern in der Stadt der Farben und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Wenn auch das Interesse an der Veranstaltung nicht mit dem großen Zuspruch von vor zwei Jahren  zu vergleichen war, so herrschte doch reges Treiben an den einzelnen Stationen im Hof und an den Infoständen im Scheunensaal über die gesamte Dauer der Veranstaltung.  

Hier konnte man Fledermauskästen bauen, Gesichter schminken lassen, Fledermausmasken malen und ausschneiden, Luftballons mit Adresskärtchen aufsteigen lassen, Bilderrätsel lösen und an einer Forscherstation etwas über die Nahrung der Tiere erfahren. Beim Verkaufsstand vom Förderwerk Natur aus Langstadt konnte man Fladermausgerechte Pflanzen und Fledermausfanartikel erwerben und Tipps zur Gestaltung eines Fledermausgerechten Gartens erhalten. Am Buffet der  Familie Hofmann vom Restaurant Hammermühle konnten sich die kleinen und großen Gäste mit leckeren Waffeln und Getränken versorgen.

Bevor dieser Teil der Veranstaltung mit einem informativen Diavortrag von Dirk Diehl vom Fledermausschutz Südhessen über das Leben und die Gefahren der Fledermäuse in der Hammermühle zu Ende ging, wurden die drei Gewinner des Bilderrätsels mit schönen Fledermausmützen belohnt.
Die Gewinner des Fledermausquiz werden nach der Auswertung informiert.

Im Anschluss an den Diavortrag in der Hammermühle begaben sich noch etwa 25 Fledermausfans auf eine nächtliche Fledermausexkursion an das Rückhaltebecken der Modau. Hier erzählte Rut Mässing-Blauert vieles über das Leben unserer heimischen Fledermäuse und bestimmte mit einem Ultraschall-Detektor die auf der Jagd nach Insekten vorbei fliegenden Fledermausarten. Großer Abendsegler, Langohrfledermaus, Zwerg- und Wasserfledermäuse konnten mittels Detektor bestimmt werden. Nach Aussage der Fledermausexpertin gibt es noch Dreizehn Fledermausarten im Landkreis Darmstadt-Dieburg, 19 in Hessen und etwa 22 deutschlandweit.
Nach 22:00 Uhr ging für die Fledermausfreunde ein schönes und erfolgreiches, aber auch anstrengendes Fledermausfest zu Ende.

 


 

 
 
Krötenkaffee 2009 am Brückenweg
Bei Kaffee und Kuchen werden die Erfahrungen von der letzten Krötenaktion ausgetauscht.


 

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 Letzte Aktualisierung:  03.03.2010