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Herzlich willkommen bei der NABU Gruppe Ober-Ramstadt e.V. |
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Vogelschutz
Brütender Hausrotschwanz
Ein Hausrotschwanz hat sich eine
Anschlussöffnung für einen Kamin für sein Brutgeschäft ausgesucht.
Den
Hausrotschwanz erkennt man an seinem ziegelroten Schwanz und er hält sich
gerne in der Nähe von menschlichen Behausungen auf. Dies hat aber nichts
mit besonderer „Menschenfreundlichkeit“ zu tun. Sondern der Hausrotschwanz
ist von Natur aus ein Felsenbewohner und Hauswände sind für ihn Felsen,
die seinem natürlichen Lebensraum entsprechen. Oft kehrt er schon Ende
März zurück und baut dann sein Nest aus Zweigen, Wurzeln, Halmen usw., das
er meistens noch mit Federn und Haaren auspolstert. Die Nester befinden
sich oft in Mauerlöchern, Dachrinnen, Fenstersimsen oder wie hier in dem
Kaminanschluss eines Neubaues in Ober-Ramstadt.
Das Weibchen legt zwischen drei und sechs weißliche Eier, die über einen
Zeitraum von 14 bis 16 Tagen von ihr alleine ausgebrütet werden. Die
frisch geschlüpften Küken sind nackt und blind. Sie entwickeln aber
bereits von Anfang an einen gewaltigen Appetit. Die Nestlingszeit beträgt
16 bis 18 Tage. Während dieser Zeit werden die Nestlinge von beiden
Elternteilen mit Nahrung in Form von Insekten versorgt.
Die Umgebung von Häusern und Ställen sind seine bevorzugten
Jagdgründe, hier findet er genügend Insekten, die er im Flug fängt und an
seine Jungen verfüttert. In den meisten Verbreitungsgebieten kann es zu
zwei Bruten in einer Saison kommen. Der Hausrotschwanz kann ein Alter von
acht bis zehn Jahren erreichen. Im Oktober ziehen die Hausrotschwänze in
ihre Winterquartiere im Mittelmeerraum. Nur wenige Exemplare aus West- und
Südeuropa sind Standvögel. Mit voranschreitender Klimaerwärmung kann sich
das aber auch schnell ändern.
Haus- und Gartenbesitzer sollten jetzt immer noch vorsichtig sein bei der
Heckenpflege, es könnten noch Vogelnester mit der "Zweitbrut" vorhanden
sein.

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Gartenrotschwanz
Vogel des Jahres
2011 |
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In diesem Jahr wurden1019 Erdkröten auf der
Hinwanderung an dem Schutzzaun eingesammelt und geschützt.
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In diesem Jahr konnte die
NABU Gruppe erstmals den schon traditionellen "Krötenkaffe" an der neuen
Naturschutzhütte veranstalten. In der ehemaligen Trafostation, die die
NABU Gruppe 2010 gekauft hat, werden die Materialien für den Vogel- und
Amphibienschutz gelagert. |
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Termine 2011 |
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Arbeitseinsatz: Herkulesstauden roden
Roßberg (Arbeitshandschuhe erforderlich) |
Sonntag, den
19.06.2011
9:00 Uhr |
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Arbeitseinsatz: Herkulesstauden roden
Roßberg (Arbeitshandschuhe erforderlich) |
Sonntag, den
17.07.2011
9:00 Uhr |
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Obstbaumschnittkurs
Obstbaumwiese an de Waldmühle (B 426) |
Samstag, den
20.08.2011
10:00 Uhr |
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Arbeitseinsatz: Herkulesstauden roden
Roßberg (Arbeitshandschuhe erforderlich) |
Sonntag, den
21.08.2011
9:00 Uhr |
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Naturkundliche Wanderung
Parkplatz am Naturfreundehaus
ins Busental |
Sonntag, den
18.09.2011
9:00 Uhr |
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Winterfütterung am Vogelherd
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Unerlaubter
Eingriff in ein Feuchtbiotop!

In
einem Feuchtbiotop östlich von Ober-Ramstadt wurde der Schilfbestand, der
ganzjährig geschützt ist, erheblich zerstört. Wie auf dem Foto zu sehen
ist erfolgte der Eingriff offensichtlich mit schwerem Gerät wobei der
Schilfbestand großflächig zerstört wurde. Der NABU Ober-Ramstadt hat den
Vorfall an die Untere Naturschutzbehörde in Darmstadt gemeldet, die den
Schaden bereits aufgenommen hat.

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16.08.2010
Fledermausfest (Batnight) in Ober-Ramstadt
Spiel, Spaß und
Informationen gab es beim Fledermausfest in der Hammermühle
Ober-Ramstadt:
Zum 14. Mal schon feierten der
NABU Kreisverband
Darmstadt und der Fledermausschutz Südhessen das europäische
Fledermausfest. In diesem Jahr hatte die NABU Gruppe Ober-Ramstadt die
Fledermausschützer ins Zentrum der Hammermühle nach Ober-Ramstadt
eingeladen. Hier trafen sich bereits am Samstagnachmittag viele
Fans der
geheimnisvollen Flattertiere zu einem fröhlichen und erlebnisreichen Fest
für die ganze Familie.
Bürgermeister Werner
Schuchmann, Schirmherr der Veranstaltung, begrüßte Kinder und Eltern in
der Stadt der Farben und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.
Wenn auch das Interesse an der Veranstaltung nicht mit dem großen Zuspruch
von vor zwei Jahren zu vergleichen war, so herrschte doch reges Treiben
an den einzelnen Stationen im Hof und an den Infoständen im Scheunensaal
über die gesamte Dauer der Veranstaltung.
Hier konnte man
Fledermauskästen bauen, Gesichter schminken lassen, Fledermausmasken malen
und ausschneiden, Luftballons mit Adresskärtchen aufsteigen lassen,
Bilderrätsel lösen und an einer Forscherstation etwas über die Nahrung der
Tiere erfahren. Beim Verkaufsstand vom Förderwerk Natur aus Langstadt
konnte man Fladermausgerechte Pflanzen und Fledermausfanartikel erwerben
und Tipps zur Gestaltung eines Fledermausgerechten Gartens erhalten. Am
Buffet der Familie Hofmann vom Restaurant Hammermühle konnten sich die
kleinen und großen Gäste mit leckeren Waffeln und Getränken versorgen.
Bevor dieser Teil der
Veranstaltung mit einem informativen Diavortrag von Dirk Diehl vom
Fledermausschutz Südhessen über das Leben und die Gefahren der Fledermäuse
in der Hammermühle zu Ende ging, wurden die drei Gewinner des
Bilderrätsels mit schönen Fledermausmützen belohnt.
Die Gewinner des Fledermausquiz werden nach der
Auswertung informiert.
Im Anschluss an den
Diavortrag in der Hammermühle begaben sich noch etwa 25 Fledermausfans auf
eine nächtliche Fledermausexkursion an das Rückhaltebecken der Modau. Hier
erzählte Rut Mässing-Blauert vieles über das Leben unserer heimischen
Fledermäuse und bestimmte mit einem Ultraschall-Detektor die auf der Jagd
nach Insekten vorbei fliegenden Fledermausarten. Großer Abendsegler,
Langohrfledermaus, Zwerg- und Wasserfledermäuse konnten mittels Detektor
bestimmt werden. Nach Aussage der Fledermausexpertin gibt es noch Dreizehn
Fledermausarten im Landkreis Darmstadt-Dieburg, 19 in Hessen und etwa 22
deutschlandweit.
Nach 22:00 Uhr ging für die Fledermausfreunde ein schönes und
erfolgreiches, aber auch anstrengendes Fledermausfest zu Ende.

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Krötenkaffee 2009 am Brückenweg
Bei Kaffee und Kuchen werden die Erfahrungen von der letzten Krötenaktion
ausgetauscht.

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Letzte
Aktualisierung: 03.03.2010 |
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